Northeim, Stadthalle und die NPD

Northeim, die nette Stadthalle soll als Tagungsort für die NPD herhalten.
Das finden die Northeimer natürlich nicht so toll und schnell gab es Bestrebungen die Stadthalle frei von brauner Politik zu halten. Schade das die Idee nur in eine Richtung geht: Die parteiliche Nutzung der Stadthalle auszuschliessen.
Das fände ich schade, führt es doch dazu, dass wegen einer Minderheit alle anderen Parteien und somit die Northeimer Anwohner darunter leiden.
Mir kam da eine etwas andere Idee die ich bereits an die “Stadthalle” gemailt habe und nun noch mit euch teilen wollte:

Guten Tag,
die geplante Nutzung der Northeimer Stadthalle durch die NPD hat ja einiges an Aufsehen erregt.
Verständlicherweise möchte die Stadt Northeim diese Partei nicht in ihrer Stadthalle tagen sehen, die geplante Änderung der Satzung halte ich allerdings
für generell nicht sinnvoll. Besonders weil damit auch andere (eventuell gewünschte) Parteien von der Nutzung ausgeschlossen werden.

Um das Problem dennoch zu lösen kam mir eine Idee:
Wie wäre es, die Gelder, die die NPD als Nutzungsgebühr an die Stadthalle zahlt, an ein gemeinnütziges und offenkundig den Zielen der NPD widerstrebendes Projekt oder einen Verein zu spenden.
Eine Gruppe die Imigranten unterstützt, für “Vermittlung” zwischen Religions/Völkergruppen sorgt oder ähnliche Zielrichtungen hat, klingt für mich ganz gut. Idealerweise sogar ein lokales Projekt.
Somit bezieht Northeim eindeutig Stellung, ohne aber durch Restriktionen sich selbst die Nutzungsmöglichkeiten zu beschneiden.

Die NPD hat somit ein Problem, sollte sie die Stadthalle trotzdem nutzen wollen, unterstützen sie – indirekt – ein ihnen unliebsames Projekt und müssen ihre Entscheidungen überdenken.

Ich bin auf die Antwort sehr gespannt und natürlich auch auf eure Ideen & Anregungen dazu 😉

Dazu ein Artikel der HNA, sieht so aus als war ich zu spät: KLICK MICH

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One thought on “Northeim, Stadthalle und die NPD”

  1. Moin,

    eine sehr trickreiche Idee hast Du da. Aus wirtschaftlicher Sicht wird sich der Träger der Stadthalle natürlich dafür ärgern, dass er dann in der Zeit keine Gebühren zur Deckung seiner Kosten einnimmt.

    Durch Aktionen wie jetzt in NOM verstärkt man bei den NPDlern ein gewisses Märthyrertum. Daher finde ich Ergebnis die Änderung der Satzung als Lösung auch unbefriedigend. Entweder die Partei wird verboten, dann hat sie in öffentlichen Einrichtungen nichts zu suchen oder sie muss – wohl oder übel – so behandelt werden, wie die anderen Parteien. Den Grünen hat man schließlich nicht mit derartigen Tricksereien gedroht, als sie noch nicht in den Landtagen vertreten war.

    Ciao, Andreas

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